Der Standard für die Digitalisierung von optischem Filmton…
Hintergrundinformationen zum optischen Filmton…

Optischer Ton ist vermutlich die am weitesten verbreitete Art und Weise der Tonaufzeichnungen auf Film. Nahezu alle Formate, beginnend von 8mm bis hin zu 35mm, existieren mit optischem Ton. Die Vorteile liegen klar auf der Hand z.B. die starre Verkopplung zwischen Bild und Ton oder die Langlebigkeit des Filmmaterials.

Es gibt zwei Arten von Optischen Ton. Bei der ersten Art wird der Ton in Form von Amplituden-Ausschlägen (Variable Area) ausbelichtet. Dies erfolgt in der Regel vor dem Kopierprozess, zum Beispiel mit Hilfe des weit verbreiteten, Laser-basierten Tonausbelichtungssystems LLK der Firma MWA Nova. Die andere Art ist älter und heißt Variable Density.

Variable Area

Variable Density


Das Problem…

Beide Arten haben ein gemeinsames Problem. Sie sind anfällig gegen Verschmutzung, Kratzer und Verfall, wie er zum Beispiel durch das Essigsäure-Syndrom (Vinegar-Syndrom) hervorgerufen wird. Da der Ton immer seitlich auf den Film aufgebracht wird, ist zudem das Risiko einer mechanischen Beschädigung, z.B. durch unsachgemäße Lagerung, ungleich höher. Digitalisiert man nun einen solchen beschädigten Filmton, fließen all diese Verschmutzungen oder Beschädigungen ein, weshalb der digitalisierte Ton nachfolgend aufwendig restauriert werden muss.

Ein weiteres Problem stellt die Abtastung von Ton-Negativ dar, also der noch nicht kopierten Version eines mit Variable Area belichteten Films. Dieser weist nämlich in den „Wellentälern“, also den Punkten der Wellenform mit den niedrigsten Amplituden, optische Verzerrungen auf. Diese Verzerrungen werden normalerweise während des Kopiervorgangs auf chemische Art automatisch beseitigt. Bei Ton-Negativ fand aber keinen Kopierprozess statt und somit sind diese Verzerrung immer noch existent und später im digitalisierten Ton deutlich als Zischen (Sibilance) hörbar.

 

Vom Vinegar-Syndrom befallener Film..

 

Die Lösung…

Aber die Evolution der Menschheit wäre nicht so weit gekommen, wenn sie nicht für jedes Problem eine Lösung gefunden hätte. So auch hier. Anstatt den digitalisierten Ton aufwendig im Ton-Labor zu restaurieren, bietet die Firma SONDOR mit ihrem Produkt Resonances einen ungleich besseren Weg, nämlich den der Restaurierung während der Ton-Digitalisierung. Das spart Zeit und Geld und garantiert bestmögliche Qualität.

Die Lösung zum Scannen und Restaurieren von positiven und negativen optischen Tonspuren…

Wie funktioniert Resonances?

Resonances scannt die Tonspur eines Films unterbrechungsfrei mit einem separaten Zeilen-Sensor und verarbeitet die Daten in Echtzeit. Dabei werden Schmutz, Kratzer und mechanische Beschädigungen zuverlässig erkannt und mit Hilfe von aufwendigen mathematischen Algorithmen korrigiert. Selbst die Beseitigung der weiter oben beschriebenen Verzerrungen im Ton-Negativ durch chemische Prozesse während des Kopierens des Films werden emuliert. Somit eignet sich Resonances hervorragend für die Digitalisierung von Ton-Negativ.

Der linke Bildteil zeigt deutliche Verschmutzungen der Tonspur. Im rechten Bildteil sehen Sie das Ergebnis nach der Echtzeit-Restauration mit Resonances.

Linker Bildteil: Typische mechanische Beschädigungen einer „Variable Density“-Tonspur.
Mittlerer Bildteil: Ergebnis nach einfacher Mittelung der Schwarz-Weiss-Werte der Pixel über die ganze Breite (inkl. Beschädigung). Deutlich zu sehen ist der Einfluss der Beschädigungen auf den Grauwert der jeweiligen Zeile was wiederum zu einer Verfälschung des Endergebnisses führt.
Rechter Bildteil: Die Algorithmen von Resonances unterdrücken die aus der Mittelung entstandenen Verfälschungen der Grauwerte. Das Endergebnis entspricht nahezu dem Original ohne Beschädigung.

Sondor Resonances kann für jedes Tonlaufsystem der Serien Sonder „OMA E“ und „OMA S“ mitgeliefert bzw. nachgerüstet werden. Audioausgänge bietet es in digitaler und analoger Form, kann aber auch selbständig Tondateien im .wav-Format erzeugen. Alle gängigen Tonspur-Arten werden unterstützt (Silber, High-Magenta, Cyan).

Zusätzliche Informationen und Downloads


Für weitere Fragen rufen Sie uns bitte einfach an oder schicken uns eine Nachricht mit Hilfe des Kontaktformulares weiter unten.

Resonances User-Liste Stand August 2016

Ernemann Nova GmbH

Ihr Partner in Kinotechnik, Kinobeleuchtung, Filmprojektoren, Immersive Kino-Tonsysteme, Laserprojektion, Film-Scanner, Filmtische, Filmrestaurationssysteme, Farbkorrektursysteme, Filmton-Abtastungssysteme, Filmlabor-Service, Kundenspezifische Softwareentwicklung.

Kontakt

Kontakt


Tel: +49 (0) 30 914 354 17
Fax: +49 (0) 30 762 393 08
E-Mail


Bitte wählen Sie die Produkte, über die Sie Informationen erhalten möchten.


Spinner
Sondor Resonances
MAMory MAM-System
Green Cinema
CineLight3000
LUX Cinema Laser
VPT Intense
DV Phoenix
DV Nucoda
DV THOR
DV Loki
DV Golden Eye
DV Bifrost
Kundenspezifische Softwareentwicklung


Bleiben Sie informiert.

Mit unserem Newsletter erhalten Sie Informationen zu neuen Software-Updates oder Produkten. Hier erhalten Sie auch Informationen zu anstehenden Messen und Veranstaltungen oder sonstige informative Mitteilungen. Zur Anmeldung tragen Sie bitte rechts Ihren Namen sowie Ihre E-Mail-Adresse ein und stellen Sie sicher, dass das Häkchen für die Anmeldung gesetzt ist. Nach Klicken auf den Button "Senden" erhalten Sie eine E-Mail mit der Bitte um Bestätigung Ihrer Anmeldung. Vielen Dank!


Ihr Name (erforderlich)


Ihre E-Mail-Adresse (erforderlich)


Betreff


Ihre Nachricht


  






Kino, Kinotechnik, Kinobeleuchtung, Filmprojektoren, Immersive Kino-Tonsysteme, Laserprojektion, Film-Scanner, Filmtische, Filmrestaurationssysteme, Farbkorrektursysteme, Filmton-Abtastungssysteme, Optischer Ton, Filmlabor-Service, Kundenspezifische Softwareentwicklung, CineLight3000, LUX Cinema Laser, Sonder, Resonances, Mamory, Green Cinema, VPT Intense, Digital Vision, Kontakt, Über uns, Unser Team, Neuigkeiten